[Konzept] Die Armee der Republik – Ein Star Wars/40k Crossover-Projekt

Der ein oder andere mag schon beim Titel einen halben Herzinfarkt vor Empörung erleiden, aber lasst euch überraschen:

Jaina nahm in einem Ledersessel des Vorzimmers Platz. Wieder und wieder betrachtete sie die Daten auf dem Tablet in ihrer Hand. Sie verglich die aktuellen Werte mit denen der vergangenen Jahre und es schien, als ob ihre Berater und Wissenschaftler Recht behalten würden – der Warpsturm flaute schneller und stärker ab als erwartet und die Republik würde wieder ein Teil der Galaxie werden. „Frau Ministerin,“ ertönte die Stimme der Büroleiterin, „der Kanzler hat nun Zeit für Sie.“ Jaina Aurelie, Verteidigungsministerin der Republik, betrat das Büro des Kanzlers und informierte ihn über die mögliche Rückkehr des Imperiums. 

„Bürgerinnen und Bürger der Republik“, tönte die Stimme des Kanzlers während seiner holographischen Ansprache, „die Gerüchte sind wahr. Der Warpsturm, der unsere drei Sternensysteme seit über 400 Jahren vom Rest des Universums isoliert, wird in weniger als drei Monaten verschwunden sein.“ Er pausierte kurz. „Unsere freie Republik hat in vielen Kämpfen während unserer Isolation den Joch und die menschenverachtenden Ansichten des Imperiums abgeschüttelt. Wir haben uns von Aberglauben und Magie abgewandt und Wissenschaft und Technik gefördert. Künstliche Intelligenzen, deren Entwicklung im Imperium verboten ist, unterstützen uns heute in allen Bereichen.“ Der Kanzler pausierte wieder. „Trotz unserer Entwicklung gibt es immer noch imperiale Kulte in unserer Gesellschaft, die nur auf das kommende Ende unserer Isolation gewartet haben. Sie werden versuchen mit dem Imperium in Kontakt zu treten und unsere Republik zu stürzen. Doch soweit wird es nicht kommen! Unsere Systeme sind durch ein hochentwickeltes Verteidigungsnetzwerk geschützt und die Soldaten und Droiden unserer Armee werden furchtlos jedem Feind entgegentreten, der unsere Freiheit bedroht! Wir wussten, dass dieser Tag kommen wird und wir werden bereit sein!“

Mein Ziel ist die Schaffung einer modernen, menschlichen Armee, die sich während der Isolation entwickelt hat. Die Optik und der Stil sollen dabei stark an Star Wars, insbesondere an die alte Republik, angelehnt sein, ohne dabei komplette Elemente eins zu eins zu übernehmen (also ein inspired-by Anstatz).

Als erstes wäre die Frage, welcher Codex als Grundlage dienen soll. Da es sich um Menschen handelt, bieten sich die Kodizes Imperiale Armee und Adepta Sororitas an. Eine weitere Möglichkeit wäre der Codex: Tau, wenn man sämtliche Kampfanzüge außen vor lässt und vielleicht sogar noch die Waffenbrüder aus dem Codex: Eldar dazu holt.

Möglich wäre folgende count-as Liste:

HQ

  • General der Republik (Modell: ?; Regeln: Kader Feuerklinge)

Elite

  • ?

Standard

  • Soldaten der Republik (Modell: Dreamforge Games Eisenkern Trooper; Regeln: Tau Feuerkrieger)
Eisenkern von Dreamforge Games
Eisenkern von Dreamforge Games
  • Speeder-Bikes (Modell: Umbauten; Regeln: Eldar Jetbikes)
  • Kampfdroiden (Modell: vielleicht Infinity Modelle; Regeln: Tau Drohnen oder Eldar Waffenplattformen oder Eldar Droiden)

Sturm

  • Scouts der Republik (Modell: Umbauten der Eisenkern; Regeln: Tau Pfadfinder)
  • Flieger (Modell: Irgendwas aus der SW Range von Revell oder FW Voss Pattern Lightning; Regeln: Tau oder Eldar Flieger)
  • Speeder (Modell: FW PreHeresy Speeder; Regeln: Tau Piranha oder Eldar Vyper)

Unterstützung

  • Schwere Kampfdroiden (Modell: PHR Hades von Hawk Wargames; Regeln: Tau Breitseiten oder Eldar Phantomlord)
  • Kampfläufer (Modell: IA Sentinel, Regeln: Eldar Kampfläufer oder vielleicht Tau Krisis(?) )

Transporter:

  • Shuttle: (Modell: FW Arvus Lighter; Regeln: Tau Teufelsrochen oder Eldar Serpent)
Arvus von Forgeworld
Arvus von Forgeworld

 

Was haltet ihr von dem Konzept und der Xenos count-as Liste? Im nächsten Blogeintrag wird es eine count-as Liste auf Basis der Kodizes Imperiale Armee, Adepta Sororitas und Inquisition geben.

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Games & Gears Battle Boards Kickstarter online

Lange hat es gedauert, doch endlich ist der Kickstarter für variable und schicke Battle Boards von Games & Gears online.

Neben den passenden Boards für Dropzone Commander (im 10mm und 28mm Maßstab, z.B. für Infinity) gibt es auch Designs für Fantasy/Steampunk, das Innere von Raumstationen/Raumschiffen und ein Hellfire Board.

Ein 72×48″ großes (und bemaltes) Board kostet 62 Pfund, inklusive kostenfreiem Versand. Die einzelnen Teile sind unsichtbar miteinander verbunden, so dass die Segmente nicht verrutschen können, wie es z.B. bei den GW Platten der Fall ist.

Das interessante Add-on sind meiner Ansicht nach die Gaming Trays, die an die Boards angeheftet werden und Platz für Würfel oder Miniaturen bieten.

g_s_addDer Kickstarter läuft bis zum 24.12.2013.

 

Review: ROTOR TYPE WING-PACK von Puppetswar

Auf der Suche nach einem alternativen Sprungmodul für meine Seraphim bin ich auf die Rotor-Jumppacks von Puppetswar gestoßen. Da ich die Qualität von PW eh testen wollte, bevor ich deren Warpbestien kaufe, habe ich eine Packung bestellt.

PW1

Die Lieferung kam innerhalb von einer Woche und statt der bestellten fünf hatte ich gleich sechs Sprungmodule im sehr gut verpackten Umschlag, der als Einschreiben kam.

Nachdem die Module von den Gussgraten ohne Probleme befreit werden konnten, ging es an den Qualitätscheck. Hier und da taucht das übliche Resinproblem auf und kleine Bereiche sind zerkratzt oder weisen eine kleine Luftblasen auf, aber die Schäden sind kaum sichtbar und im großen und ganzen ist die Qualität sehr gut.

Leider habe ich gerade keine Seraphim auf dem Maltisch, so dass eine work-in-progress Bolterschwester und ein uralter Marine für den Größenvergleich herhalten müssen. Meiner Ansicht nach passt die Größe hervorragend zu den Schwestern, obwohl ein Seraphim-Modul deutlich kleiner ist.

Am Ende habe ich das Modul noch an eine fertige Seraphim angelegt. Ohne Umbauten lassen sich die Module nicht einsetzen, da sie einen halben Zentimeter vom Körper abstehen. Das Resin lässt sich jedoch leicht schneiden, so dass die notwendigen Modifikationen problemlos möglich sein sollten.

Eine Spielplatte aus dem Drucker

Unsere 40k Spieltische kann man mit einer einfachen Regel beschreiben: Wald-Wiese-Ruine. An sich ist dies ganz okay, aber es war Zeit für etwas neues. Nach der Sommerpause soll Infinity bei uns durchstarten und dafür ist das 40k Gelände nur bedingt zu gebrauchen.

Also habe ich ein wenig recherchiert und bin immer wieder auf Papercraft gestoßen. Container, Gebäude und ganze Fahrzeuge aus Papier. Der daraus resultierende Comicstil passt hervorragend zu Infinity und auch zu meinen 40k Armeen, da ich diese nicht realistisch, sondern wie aus einem Comic bemale.

Die ganzen Geländestücke bestehen aus 200g starkem Fotopapier und die Bodenplatte basiert auf Texturen von Toposolitario (von dem auch die meisten Geländestücke stammen).  Die Texturen wurden zu einer großen Datei zusammengefügt und auf eine PVC Plane mit den Dimensionen 180×120 cm gedruckt.

Die Platte bietet komplett:

  • Eine PVC Matte als Spielfeld mit den Maßen 1,80×1,20 m
  • 24 Container (40 mm hoch)
  • 2 Fahrzeuge als Geländestücke
  • 1 Gebäude
  • 9 große Kisten (30 mm hoch)
  • 40 mittelgroße und kleine Kisten

Es ist eine sehr interessante Art, Gelände und Geländestücke ohne Farben und den üblichen Methoden zu bauen. Der Vorteil der PVC Plane ist auch, dass sie sich nach Gebrauch einfach verstauen lässt.

Umzug, Update, Eldar und Werbung

So, gerade frisch von Google auf wordpress umgezogen. Ich denke, dass diese Plattform die Seite einfacher organisieren lässt.

Mit meinen Dark Eldar bin ich wieder bei 40k angekommen. Das letzte Spiel in der Liga endete mit einem Sieg im 3. Spielzug gegen Chaos (und ich verstehe immer noch nicht, warum man bei 1500 Punkten zwei Land Raider ins Feld führt). Nächste Woche geht es weiter, dieses Mal gegen die Imperiale Armee. Entweder erwartet mich eine Airforce oder Infanterie in Massen hinter der Aegis. Ich denke, dass ich zwei Trupps Jetbikes einsetzen werde.
Infinity als Skirmish macht viel Spaß und ich habe mich für Aleph entschieden. Aber mehr dazu in der Zukunft.
In den 40k Foren und bei den 40kings wird im Moment die große Eldar Diskussion geführt. Mein erster Blick in den Codex war spannend. Da ich sie nur als Alliierte für meine Dark Eldar einsetzen werde, betrachte ich sie aus einem anderen Blickwinkel. Die Auswahlen sind weit entfernt von No-Brainer-Optionen. Ich werde wahrscheinlich als erstes die Kampfläufer testen. Sie sind zwar teurer geworden, aber mit BF 4 und bewegen – schießen – bewegen können sie sehr, sehr mächtig werden, insbesondere wenn sie irgendwo an der gegnerischen Flanke auftauchen.

*Update* Der Tag der offenen Tür fällt aus, unser Club steht unter Wasser.

Green Stars auf dem Radar

Da 40k sich für mich persönlich seit einiger Zeit in eine sehr negative Richtung entwickelt, bin ich auf den Firestorm Armada Zug im lokalen Tabletop Club aufgesprungen. Nach Lektüre des Regelbuchs und der Hintergrundartikel ist meine Wahl auf die unabhängigen terranischen Grenzwelten, die Dindrenzi Federation, gefallen. Ihre Schiffe haben ein sehr klares Design und konzentrieren ihre Feuerkraft im Frontbereich. Da meine Dindrenzi Schiffe noch beim Händler liegen, werden meine alten White Stars als Proxys dienen, bis die Federation Schiffe da sind. In Zukunft werden die Modelle dann als Alliierte, außerirdische Schiffe ins Feld geführt werden oder bei Kampagnen als unbekannte NPC Schiffe ins Feld geführt werden. In der Kiste liegen noch zwei alte ISA Zerstörer, die dann auch noch der Flotte hinzugefügt werden.

Und so beginnt es…

Aus den Tiefen der Blogosphere kommt ein neuer, deutschsprachiger 40k Blog zu euch. Auf diesem Blog möchte ich hauptsächlich über meine Armeen (Adeptus Sororitas und Dark Eldar) berichten. Beides sind Nischenarmeen und zumindest in deutschen Blogs kaum repräsentiert.

Für das Jahr 2013 sind bis jetzt ein Turniertagebuch und der Aufbau einer Dark Eldar Monsterarmee geplant.