Das war die SPIEL 2014

Was für ein Höllenritt! Und ich freue mich jetzt schon auf die SPIEL 2015. Aber alles der Reihe nach.

Mittwoch – Anreise und Aufbau

Am Mittwoch ging es gut gelaunt per Zug Richtung Essen. Ich war optimistisch, dem GdL-Streik ab 14 Uhr entgehen zu können, da es zu früh war – natürlich war dem nicht so. Beim Umstieg in Wolfsburg fiel mein Intercity aus und so wurde ich hochgestuft für die Mitfahrt im ICE 50 Minuten später und kam pünktlich und entspannt in Essen an.

Langsam trudelten auch die Herren vom Tabletop Insider und Hawk Wargames ein und wir konnten den Stand aufbauen. Schon spannend, wenn man Lieferwagen bei schweren Wendemanöver zwischen Ständen zusehen kann und das Gefühl hat, in einem IKEA Möbelhaus zu sein.

Donnerstag bis Samstag – die SPIEL im vollen Gange

Kaum hatte die Uhr zehn geschlagen, stürmten die Massen die Hallen an allen Tagen. Ich war entweder im Verkaufsbereich aktiv und habe zahlreiche Kunden beraten, sowohl aktive Spieler, wie auch Neueinsteiger, oder gab Spiele direkt neben der eindrucksvollen Avenger, die für viele begeisterte Gesichtsausdrücke sorgte.

Ich hatte bei dem Demos und den ganzen Gesprächen mit den Besuchern verdammt viel Spaß. Nach der Messe gibt es zahlreiche neue DZC Spieler, da bin ich mir sicher.

Doch auch andere Spiele waren zu sehen. Prodos Games als Beispiel waren mit Warzone und AvP da, Microart Studios präsentierten einen eindrucksvollen Infinity Tisch. Leider habe ich nur ein Foto von dem und nicht den anderen Bereichen. Aber davon wird auf dem Brückenkopf oder im Tabletop Insider mehr als genug zu sehen geben. Natürlich auch in der deutschen Dropzone Commander Facebook Gruppe.

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Die Abende verbrachten wir in Restaurants, die mal gut, mal schlecht waren. Für die nächste SPIEL werden wir eine kleine White- und Blacklist vorbereiten müssen, um nicht wieder zweieinhalb Stunden auf unser Essen warten zu müssen.

Sonntag und die GdL

Leider musste ich Sonntag bereits um 12 Uhr am Essener Hauptbahnhof sein, bewaffnet mit zwei Notfallrouten, da die GdL zum Streik ausgerufen hatte. Mein ICE fuhr – mit 60 min Verspätung. Dies warf alle Planungen durcheinander und am Ende erreichte ich die Heimat mit einer Mischung aus beiden Routen und dem Auto. Der Vorteil der Verspätung in Essen – ich konnte noch im Buchladen im Bahnhof ein kleines Schnäppchen machen, was wunderbar zu meinem P500 in der Tabletopwelt passt – Metro 2033, ein interessantes Buch über die postapokalyptische Welt der russischen U-Bahn.

Daher mein stolzes Bild der Beute: Das deutsche Dropzone Commander Regelbuch, Metro 2033/34, Resistance Grundbox und Lasercut Tokens, die es exklusiv auf der Messe gab.

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Nicht, dass ich nicht mehr hätte kaufen können –  z.B. Freebooters Fate hatte mich nach einem Spiel sehr angesprochen, aber die Freizeit ist ein kostbares Gut….

So long, ab November wird die Resistance mit den Anführern Holden und Burton ausgebaut – auch mit weiteren Kurzgeschichten.

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Games & Gears Battle Boards Kickstarter online

Lange hat es gedauert, doch endlich ist der Kickstarter für variable und schicke Battle Boards von Games & Gears online.

Neben den passenden Boards für Dropzone Commander (im 10mm und 28mm Maßstab, z.B. für Infinity) gibt es auch Designs für Fantasy/Steampunk, das Innere von Raumstationen/Raumschiffen und ein Hellfire Board.

Ein 72×48″ großes (und bemaltes) Board kostet 62 Pfund, inklusive kostenfreiem Versand. Die einzelnen Teile sind unsichtbar miteinander verbunden, so dass die Segmente nicht verrutschen können, wie es z.B. bei den GW Platten der Fall ist.

Das interessante Add-on sind meiner Ansicht nach die Gaming Trays, die an die Boards angeheftet werden und Platz für Würfel oder Miniaturen bieten.

g_s_addDer Kickstarter läuft bis zum 24.12.2013.

 

Mit kleinen Schritten Richtung Infinity & Aleph

Nach ersten Ausflügen in den 10 mm Maßstab geht es jetzt zurück zu 28 mm. Aber vorerst nicht zu 40k, denn dort muss ich erst den neuen Codex: Space Marines in Ruhe durcharbeiten und schauen, ob sich die Superkrieger als Alliierte für meine Sororitas eignen. Die neue Veteranenbox wird sich früher oder später vermutlich auf dem Maltisch wiederfinden, da es (trotz des hohen Preises) einfach sehr schöne Miniaturen sind, an denen man sich Umbau- und Bemaltechnisch austoben kann.

Da die erwartete Dropzone Commander Starterbox erst Ende des Monats erscheinen wird, habe ich ein seit Juni geplantes Projekt für den September terminiert – meine Aleph für das Spiel Infinity.

Infinity Aleph

Die Miniaturen von Corvus Belli sind eine Herausforderung. Beim ersten Zusammenbau habe ich viel geflucht, insbesondere bei den Droiden. Stellenweise sind die Einzelteile aus Metall nur 5 mm groß. Die filigranen Figuren mit den vielen Details verlangen nach einer ruhigen Hand und einem guten Auge beim bemalen. Wirklich zufrieden bin ich mit den Modellen noch nicht, aber der Monat ist noch lang und die Aleph werden die ersten Modelle, bei denen ich ernsthaft mit NMM experimentieren werde, einer Technik, mit der ich bisher erfolglos war.

Infinity Aleph

Vier Modelle sind (halbwegs) bemalt, drei liegen noch in der Box und müssen von vorherigen Experimenten noch ordentlich entfärbt werden. Ich hoffe, dass ich nach meinem geplanten Umzug Anfang nächsten Jahres eine vernünftige Spielgruppe für Infinity in meiner neuen Heimat finden werde.

Eine Spielplatte aus dem Drucker

Unsere 40k Spieltische kann man mit einer einfachen Regel beschreiben: Wald-Wiese-Ruine. An sich ist dies ganz okay, aber es war Zeit für etwas neues. Nach der Sommerpause soll Infinity bei uns durchstarten und dafür ist das 40k Gelände nur bedingt zu gebrauchen.

Also habe ich ein wenig recherchiert und bin immer wieder auf Papercraft gestoßen. Container, Gebäude und ganze Fahrzeuge aus Papier. Der daraus resultierende Comicstil passt hervorragend zu Infinity und auch zu meinen 40k Armeen, da ich diese nicht realistisch, sondern wie aus einem Comic bemale.

Die ganzen Geländestücke bestehen aus 200g starkem Fotopapier und die Bodenplatte basiert auf Texturen von Toposolitario (von dem auch die meisten Geländestücke stammen).  Die Texturen wurden zu einer großen Datei zusammengefügt und auf eine PVC Plane mit den Dimensionen 180×120 cm gedruckt.

Die Platte bietet komplett:

  • Eine PVC Matte als Spielfeld mit den Maßen 1,80×1,20 m
  • 24 Container (40 mm hoch)
  • 2 Fahrzeuge als Geländestücke
  • 1 Gebäude
  • 9 große Kisten (30 mm hoch)
  • 40 mittelgroße und kleine Kisten

Es ist eine sehr interessante Art, Gelände und Geländestücke ohne Farben und den üblichen Methoden zu bauen. Der Vorteil der PVC Plane ist auch, dass sie sich nach Gebrauch einfach verstauen lässt.